Dieses Wochenende hat Tamedia Horror-Geschichten aus der Gastronomie öffentlich gemacht. Die Arbeitsbedingungen in der Gastro waren schon vor der Pandemie schlecht, nun kommt der Mangel an Arbeiter:innen und die Überlastung der Verbleibenden dazu.
Die neuen Verschärfungen bedeuten weniger Arbeit in der Gastronomie. Doch ohne eine Anpassung der Kurzarbeit wird es eng. Wir brauchen jetzt mehr denn je gute Entschädigungen!
Besonders in der jetzigen Pandemie zeigte der Branchenverband Gastrosuisse des öfteren, dass ihnen das Wohl der Arbeiter*innen am Arsch vorbei geht. Nun scheint es ein paar Arbeiter*innen gereicht zu haben: In der Nacht auf den 22. März wurden am Hauptsitz Botschaften hinterlassen: Lohn rauf! Sicherheit für alle Angestellten!
Seit März kämpfen viele aus der Gastronomie mit massiven Lohneinbussen. Daher horchten viele von uns auf, als am 18. Dezember das Parlament 100% Kurzarbeitsentschädigung für die niedrigen Löhne verabschiedete. Mit den ersten Lohnabrechnungen zeigt sich nun: Die Realität ist weit davon entfernt. Stundenlöhner*innen kriegen maximal 81%, Monatslöhner*innen maximal 92%.